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Fläsch – Weinanbau in Graubünden

Die nächste Etappe unseres Graubünden-Trips führt von Vals nach Fläsch und damit vom Wasser zum Wein.

Die nächste Etappe unseres Graubünden-Trips führt von Vals nach Fläsch und damit vom Wasser zum Wein. Fläsch, 600 Einwohner, ist das nördlichste Dorf Graubündens, ein paar Kilometer weiter beginnt Liechtenstein. Rings um den Ort erstreckt sich eine Landschaft, deren Reiz kaum in Worte zu fassen ist, die aber auch in vielerlei Hinsicht nahrhaft ist: Spargelfelder, Streuobstwiesen, eine Birnen-Allee mit über einhundert uralten Bäumen, Weideflächen, Weinberge. Letztere gehören zur sogenannten Bündner Herrschaft, der, wie es hier heißt, „kleinen Region der großen Weine“, nördlich des Zusammenflusses von Landquart und Rhein mit den Orten Jenins, Malans, Maienfeld und eben Fläsch.

„Noch um 1970 war Fläsch ein Bauerndorf, dass sich große Sorge um die Zukunft machen  musste. Erst die großflächige Erweiterung der Rebberge schuf die Grundlage für spezialisierte Weinbaubetriebe. Das Weinbaudorf Fläsch wurde gegründet“, so skizziert ein Papier des Schweizer Heimatschutzes die Dorfentwicklung der letzten 50 Jahre. Die Organisation kümmert sich schweizweit um gefährdete Baudenkmäler, um den Erhalt historischer Zentren und vergibt vor diesem Hintergrund jährlich den mit 20.000 Franken dotierten und in der Eidgenossenschaft äußerst renommierten Wakkerpreis für eine vorbildliche Ortsgestaltung.

Im Jahr 2010 wurde Fläsch dieser Preis zuerkannt.

Die Jury anerkannte damit eine Ortsplanung, durch die Rebflächen und Obstgärten, die sich bis in den Dorfkern erstrecken, erhalten und nicht von Wohnhäusern verdrängt werden.
14 Winzerfamilien schreiben heute die Erfolgsgeschichte des Weinbaus in Fläsch. Ihre Rebfläche beträgt knapp 66 Hektar, auf 75 Prozent davon reifen Pinot-noir-Trauben. „Die Besten der gesamten Ostschweiz“, sagt man uns im Dorf, „weil sich der Föhn, ein warmer Wind aus dem Süden, hier von seiner besten Seite zeigt.“Graubünden Fläsch
Die Gewächse von Daniel und Martha Gantenbein, die rund ein Drittel ihrer Produktion von 25.000 bis 30.000 Flaschen im Jahr exportieren, genießen auch bei Weinliebhabern in Deutschalnd hohes Ansehen, manche halten ihre s sogar für die besten der Schweiz. Ob der Superlativ wirklich zutreffend ist, vermögen wir nicht zu sagen, auf jeden Fall sind Gantenbein-Weine legendär, rar und teuer, und es gibt sogar Wartelisten.
Zum Warten haben wir zu wenig Zeit, also besuchen wir die neue Vinothek des Weingutes der Familie Adank, mitten in Fläsch gelegen, gleich gegenüber dem Gemeindehaus.

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