Parpan – Im Norden Graubündens

Weiter geht es auf der Autobahn A 13 in Richtung Norden, rechts und links grüßen Zwei- und Dreitausender. Alperschällihorn, Bruschghorn, Muttnerhorn, Piz Beverin, Piz Curvér, Piz Toissa – eine grandiose Naturkulisse, für Flachländler allemal. Ausfahrt Thüsis-Sils, die Hauptstraße 3, noch rund 25 Kilometer bis Parpan.

Wikipedia kennt die wichtigsten Fakten: 1.493 Meter Höhenlage, 265 Einwohner, 26 pro Quadratkilometer. Früher lebten die Leute hier von der Landwirtschaft und dem Erzbergbau am Parpaner Rosthorn, heute ist der Tourismus ihre Haupteinnahmequelle.

Es war der Sog des benachbarten Sport- und Freizeitortes Lenzerheise, der Parpan seit den 1950ern einen stürmischen Aufschwung nehmen ließ. Skigebiete entstanden, sogar eine Weltcuppiste gibt es. An diesem regnerischen Frühlingstag allerdings wirkt der Ort nicht sonderlich einladend. Zwei dutzend Häuser entlang der Straße, die Dorfkirche, der unvermeidliche Volg-Supermarkt, die Haltestelle der Postautolinie, der Wegweiser zu einem Schlössli – nichts, was einen Stop wirklich lohnte.

Wenn sich dennoch Menschen von weither nach Parpan auf den Weg machen, so liegt das vor allem an einem winzigen Lädali in einem stattlichen Bauernhaus am Ortsausgang.

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