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Botschaft des guten Geschmacks – Sake

Klein, klein, das war noch nie die Sache von Alexander van Hessen. Weder als er 2012 die Berlin Food Week ins Leben rief noch in diesem Jahr, als er die Sake Embassy Germany aus der Taufe hob.

Food-Week-Gründer mit neuem Projekt

Klein, klein, das war noch nie die Sache von Alexander van Hessen. Weder als er 2012 die Berlin Food Week ins Leben rief noch in diesem Jahr, als er die Sake Embassy Germany aus der Taufe hob. Natürlich wurde diese Botschaft des guten Geschmacks zum richtigen Zeitpunkt gegründet und hatte der Gründungsakt den passenden Rahmen. Der bekannte Netzwerker überlässt auch da nichts dem Zufall.

Japanische Botschaft als Gründungsort

Also trafen sich am 1. Oktober 2020 Kenner des Nippon-Nationalgetränks in der Botschaft Japans. Der Termin war mit Bedacht gewählt. Schließlich handelte es sich um den World Sake Day, der in Japan den Beginn der Sake-Produktion einläutet. S.E. Takeshi Yagi sprach das Grußwort und Alexander van Hessen zelebrierte den Gründungsakt. Dieser wurde selbstverständlich mit einem Becher feinsten Premium-Sakes besiegelt. Kanpai!

Sechsköpfiger Gründungsvorstand

Neben Alexander van Hessen als Präsident gehören sechs weitere Persönlichkeiten dem Gründungsvorstand der Sake Embassy Germany an. Es handelt sich um Alexander Angelus (Japanische Botschaft), Dr. Bastian Schwithal (GO-Sake), Arnd-Henning Heissen (Bar-Manager), Herbert Schmitz (Schröder+Schömbs PR), Jörg Müller (Ueno Gourmet) und Yoshiko Ueno-Müller (Sake & Shochu Academy Europe). Das ist geballte Sake-Kompetenz, keine Frage. Dennoch vermisst man solche Koryphäen wie Dagmar Maas (Nihon Mono) und Susanne Rost-Aoki (Sake Kontor). Sie hätten der Embassy nicht nur weitere Expertise, sondern auch noch mehr weiblichen Glanz verliehen hätten. Gleiches gilt natürlich auch für Mokoto Watanabe (Restaurant Zenkichi). Diese unterhält beste Beziehungen zu japanischen Mikrobrauereien und besitzt viel Erfahrung mit Sake als Essensbegleiter – im Mutterland des Reisweins übrigens absolut unüblich.

Sake Week geplant

Die Sake-Botschaft sei, heißt es, „der erste Non-Profit-Branchenverband in Deutschland, der sich ausschließlich mit japanischer Trinkkultur befasst”. 2021 hat die Vereinigung viel vor. Sie möchte Gastronomen und Hoteliers, aber auch ganz normalen Gernetrinkern das Thema Sake näherzubringen. Deshalb ist vom 1. bis 7. Oktober eine Sake Week Berlin geplant, die ab 2022 auch in Düsseldorf und Frankfurt am Main stattfinden soll.

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