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Wechselfieber bei Andreas Rieger

Der Wechsel ist eine verlässliche Konstante in der Berliner Gastronomie. Die letzten Belege: Maico Orso wechselte aus der Gärtnerei ins Lanninger, Matthias Martens aus der Selbstständigkeit ins The Grand, Kristof Mulack aus dem Tisk ins Privatleben.

Der Wechsel ist eine verlässliche Konstante in der Berliner Gastronomie. Die letzten Belege: Maico Orso wechselte aus der Gärtnerei ins Lanninger, Matthias Martens aus der Selbstständigkeit ins The Grand, Kristof Mulack aus dem Tisk ins Privatleben.

Arne Anker, seit 2015 Küchenchef im Pauly Saal, verlässt Anfang April 2019 das Sternerestaurant und übergibt an Dirk Gieselmann, der aus Johannesburg nach Berlin wechselt und davor acht Jahre lang in der Auberge de l‘Ill die rechte Hand von Marc Haeberlin war.

Bleibt Andreas Rieger. „Entgegen den allgemeinen Pressetexten und Gerüchten möchte ich das ‚Sternegeschäft‘ nicht verlassen oder die Branche wechseln“, so Rieger zu seinen künftigen Ambitionen.

Der Küchenchef und Sternekoch verließ Ende Februar 2019 nach 5-jähriger Tätigkeit das Restaurant einsunternull, und es liegt die Vermutung nahe, dass sein polarisierendes Küchenkonzept dabei eine nicht unerhebliche Rolle spielte.

Der 31-Jährige setzte kompromisslos auf Produkte bester regionaler Provenienz, die er so naturnah wie möglich verarbeitete. „Bevor ich anders koche, höre ich auf zu kochen.“ Auf Andreas Rieger folgte Silvio Pfeufer, 29, der aus dem Facil ins einsunternull wechselte.

 

 

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