Kastanien, oder wie man in Südtirol sagt: Ketschn, sind mehr als nur eine saisonale Leckerei im Herbst. Lange Zeit als „Arme-Leute-Essen“ verkannt, feiern sie heute ihr Comeback – nicht nur in der Küche, sondern auch in der Naturkosmetik, im Wellnessbereich und sogar im Möbeldesign. Wer Kastanien als Superfood entdeckt, findet in ihnen eine regionale, nährstoffreiche und vielseitige Alternative zu exotischen Trendprodukten.
Was macht die Kastanie so besonders?
Die essbare Edelkastanie (Castanea sativa) ist reich an komplexen Kohlenhydraten, aber arm an Fett – und damit ein leicht verdaulicher Energielieferant. Im Gegensatz zu anderen Nüssen enthalten Kastanien:
- ✅ Viele Ballaststoffe
- ✅ Vitamin C und B-Vitamine
- ✅ Mineralien wie Kalium, Magnesium und Eisen
- ✅ Antioxidantien
- ✅ Kein Gluten
Das macht sie ideal für Sportler:innen, Menschen mit Zöliakie, sowie alle, die sich bewusst ernähren wollen.

Vielseitig in der Küche
Ob geröstet, gekocht, püriert oder gemahlen – Kastanien sind wahre Alleskönner. Besonders beliebt:
- Geröstete Maroni an kalten Herbsttagen
- Kastanienpüree als Beilage oder Dessert
- Kastanienmehl zum Backen von glutenfreien Broten und Kuchen
- Saisonale Spezialitäten wie Kastaniensuppe, -risotto oder -gnocchi
Der Geschmack ist leicht süßlich-nussig – ideal für kreative Herbstküche!
Kastanien für Körper und Seele
Neben ihrer Rolle als Lebensmittel finden Kastanien auch Anwendung in der Naturkosmetik und im Wellnessbereich. Die Extrakte der Kastanie gelten als:
- Durchblutungsfördernd
- Entzündungshemmend
- Wohltuend bei müden Beinen und Venenproblemen
Besonders in alpinen Spa-Bereichen wird die Kastanie wiederentdeckt – zum Beispiel in Bädern, Peelings oder Packungen.

Kastanienholz – nachhaltig und schön
Auch das Holz der Kastanie ist ein echter Geheimtipp: langlebig, witterungsbeständig und mit einer warmen, rustikalen Ausstrahlung. In Südtirol wird es oft für Möbel, Wandverkleidungen oder Fußböden verwendet – ein weiterer Beweis, wie vielseitig die Kastanie sein kann.
Reise-Tipp: Kastanien erleben im Hotel Taubers Unterwirt in Südtirol
Wer die Kastanie mit allen Sinnen erleben möchte, findet in Taubers Unterwirt in Feldthurns (Südtirol) den idealen Rückzugsort. Dort spielt die Ketschn eine zentrale Rolle – nicht nur auf der Speisekarte, sondern im gesamten Konzept:
- Kastaniengerichte aus regionaler Küche mit modernem Twist
- Wellnessanwendungen mit Kastanienextrakten zur Entspannung und Pflege
- Möbel und Ausstattung aus Kastanienholz – für ein natürliches Raumklima
Das Hotel liegt inmitten der südtiroler Kastanienhaine – perfekt für Wanderungen entlang des bekannten Keschtnwegs, einem herbstlichen Wanderweg mit Fokus auf die Kastanie.
👉 Mehr Infos: www.unterwirt.com
Hier das Rezept aus dem Taubers Unterwirt: Kastaniensuppe mit Majoran

Zutaten:
- 450 g geschälte Kastanien
- 1 l Gemüsebrühe
- 150 g Schlagsahne
- Salz
- 50 g Schlagsahne für die Garnitur
- reichlich frisch gehackter Majoran
Zubereitung: Die Kastanien circa 10 – 12 Minuten in der Gemüsebrühe weich kochen, dann pürieren. Die Suppe mit der Sahne aufkochen und würzen. Die Suppe in den Teller füllen und mit einem Klecks Sahne und Majoran garnieren.
Also: Die Kastanie verdient mehr Aufmerksamkeit!
Ob als Superfood, Wellness-Zutat oder nachhaltiger Rohstoff – die Kastanie ist ein echtes Multitalent. Regional, gesund und vielseitig – ideal für alle, die sich natürlich und bewusst ernähren und leben wollen.
Und wer die Kastanie nicht nur essen, sondern erleben will, sollte einen Besuch im Hotel Taubers Unterwirt einplanen. Dort wird die Ketschn zur Hauptdarstellerin – in der Küche, im Spa und im Design.

